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		<title>Zukunfts&#173;tauglicheFührung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Pracht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2023 13:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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		<category><![CDATA[INQA-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[kooperatives Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[neue Führungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An manchen Tagen frage ich mich, wie können Unternehmen überhaupt noch produktiv sein? Egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld – von Führungskräften und auch Nicht-Führungskräften ..</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pracht-change.de/inqacoaching/">Zukunfts&shy;taugliche&lt;br&gt;Führung</a> erschien zuerst auf <a href="https://pracht-change.de">Pracht Change</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">An manchen&nbsp;Tagen frage ich mich, wie können Unternehmen überhaupt noch produktiv sein? Egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld – von Führungskräften und auch Nicht-Führungskräften höre ich immer wieder dasselbe Lied: Das Arbeiten macht keinen Spaß mehr. Permanente Strategieänderungen, die keiner mehr nachvollziehen kann, Arbeitsverdichtung, hohle Phrasen, Ellenbogenmentalität, starre Hierarchien, Machtgehabe, Entscheidungsohnmacht, überforderte, verantwortungslose Führungskräfte, frustrierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>



<span id="more-387"></span>



<p>Die meisten – vor allem die Gen Z &#8211; wollen so nicht weitermachen. Viele steigen aus. Wollen raus aus dem Hamsterrad. Doch die Frage ist: Wie kann eine <strong>neue Führungskultur</strong> gelingen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unternehmen brauchen mehr Kooperatives</h2>



<p>Ich bin mir sicher, dass es viele vernünftige Antworten darauf gibt. Doch diese Antworten können Top-Management und Führungskräfte aus meiner Sicht nicht alleine finden. Es geht nur gemeinsam &#8211; mit den Mitarbeitenden. Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht. Mitarbeitende &#8211; vor allem die junge Generation &#8211; kehren dem Unternehmen schneller den Rücken zu als es Personalern und Vorgesetzten lieb ist. Daher brauchen Unternehmen eine neue Qualität der Zusammenarbeit. Verlässliche, gemeinsame Werte und mehr Raum für kooperative Zusammenarbeit. Wenn Mitarbeitende an Veränderungsprozessen beteiligt werden, gemeinsam neue Geschäftsfelder definieren, passende Produkte und Prozesse gestalten, steigt die Identifikation mit dem Neuen. Das habe ich als Führungskraft selbst erleben dürfen. </p>



<p>Im Team mit mehr als 20 Mitarbeitenden haben wir in mehreren Workshops gemeinsam mit der gesamten Abteilung ein völlig neues Produkt und neue Prozesse gestaltet. Das Ergebnis: Der Prozess dauert lange. Es ist zum Teil sehr mühselig, so viele verschiedene Wünsche und Perspektiven zu berücksichtigen. Aber: Am Ende lohnt es sich. Die Identifikation mit dem neuen Produkt ist enorm groß. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mittelständische Unternehmen bekommen Unterstützung</h2>



<p>Für mittelständische Unternehmen, die sich einem solchen Prozess unterziehen wollen, gibt es gute Nachrichten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat das INQA-Coaching-Programm ins Leben gerufen. INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit. Das Ziel: Das Bundesministerium fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich fit für die Zukunft machen wollen. Ob bei der Entwicklung neuer Geschäftsfelder oder Innovationsstrategien, ob bei der Gestaltung neuer Werte oder Visionen, ob bei der Qualifizierung von Mitarbeitenden oder der Weiterentwicklung von Führungskräften &#8211; vier- bis sieben Monate bekommen KMU einen Coach zur Seite gestellt. Sie zahlen dafür lediglich einen Eigenteil von 2880 Euro. Denn: 80 Prozent der Coaching-Kosten werden vom Bund und der EU gefördert. Sie wollen mehr dazu erfahren? <a href="http://www.pracht-change.de/coaching">Dann klicken Sie hier</a>. </p>



<p></p>
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		<title>Die Kunst,los&#173;zu&#173;lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Pracht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 13:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen teilen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir nicht mehr alles besitzen müssen und auch gar nicht mehr wollen und wir definieren uns immer weniger mit dem, was wir haben, sondern mit dem, was wir sind. Das ist auch gut. Denn wir gelangen so viel tiefer zu unserem Kern. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pracht-change.de/wissen-teilen/">Die Kunst,&lt;br&gt;los&shy;zu&shy;lassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pracht-change.de">Pracht Change</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass wir nicht mehr alles besitzen müssen. Wir machen Car-Sharing, teilen uns Fahrräder,  Elektroroller oder Vespas mit Fremden. Großstädter sind es gewohnt, sich über Portale und Online-Communities Nützliches für besondere Fälle zu leihen: Bohrmaschinen, Leitern, Campingausrüstungen oder andere praktische Dinge, die sie nur gelegentlich brauchen und dafür weder Geld noch Platz verschwenden wollen. </p>



<p>Die Sharing-Economy hat den Verzicht auf materiellen Besitz salonfähig gemacht. Teilen liegt im Trend. Doch was ist mit unserem immateriellen Besitz? Sind wir auch bereit, loszulassen und unseren immateriellen Besitz mit anderen zu teilen? Zum Großteil passiert das ganz automatisch. Ohne, dass wir es merken. Ohne unser bewusstes Zutun. Wir füttern das Internet jeden Tag mit unseren Gedanken, unserm geistigen Eigentum und machen es so auch anderen verfügbar. Über Social Media, Blogs, über Fotos auf Portalen wie Pixabay, über Canva, Miro, Mural und natürlich über die Suchmaschinen, die wir täglich mit Schlagworten befüllen. </p>



<p>Auch KI kann so dank unseres Engagements täglich weiter wachsen und besser werden. Immer mehr Menschen versenden Sprachnachrichten – vermutlich aus Bequemlichkeit – und digitalisieren so auch ihre eigene Stimme. Wer weiß schon, welches Tool sie damit trainieren und was mit der digitalisierten Stimme noch alles passieren kann? Weil es praktisch ist und auch Spaß macht, teilen wir unsere Daten und zum Teil auch unser Wissen in großem Stil.  </p>



<span id="more-389"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Wissen im Unternehmen mehren</h2>



<p>Umso erstaunlicher ist es, wie schwer sich Menschen damit tun, Wissen im Unternehmen zu teilen. Mit Kolleginnen und Kollegen, die sie kennen. Sinnvoll wäre es, das Wissen gezielt so zu teilen, dass daraus noch mehr Wissen im Unternehmen entstehen kann. In der Realität ist leider oft das Gegenteil der Fall: In vielen Unternehmen und Abteilungen vermehren einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich ihr Herrschaftswissen. Führungskräfte, Personal- und Kommunikationsabteilungen versuchen vergeblich, das vorhandene Wissen im Unternehmen zu bündeln und so zur Verfügung zu stellen, dass alle es nutzen können. Doch sie stoßen dabei immer wieder an Grenzen. Die Herrschaftswissens-Mehrer verhindern das Teilen von Wissen.Aus Fehlern lernen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam Fortschritte erzielen</h2>



<p>Warum? Aus Angst, sonst nicht mehr gefragt oder gebraucht zu werden. Aus Angst jemand anders könne sich mit dem Wissen brüsten. Für Unternehmen ist das leider völlig kontraproduktiv. Denn Weiterentwicklung geht nur über ständiges Lernen. Und das setzt voraus, dass möglichst Viele ihr Wissen teilen, um es zu mehren. Um gemeinsam Fortschritte zu erzielen. Um Fehler zu minimieren. Um aus Fehlern zu lernen und so immer besser zu werden. Loszulassen wird zur großen persönlichen Aufgabe – im übrigen nicht nur für Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter, sondern auch für viele Führungskräfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernen aus dem Silicon Valley</h2>



<p>Als ich 2016 im Silicon Valley war, habe ich dort genauso eine Kultur des Wissen-Teilens erlebt. Und genau dort werden auch die gesellschaftlichen und technologischen Neuheiten entwickelt, die dazu führen, dass wir immer weniger besitzen. Sicher kein Zufall. Wollen sich Unternehmen hierzulande weiterentwickeln, brauchen sie genau diese Haltung des Teilens, der offenen Fehlerkultur sowie ein agiles Mindset, um sich schneller an Veränderungen anzupassen. Das Gute ist: Es lässt sich <a href="https://pracht-change.de/coaching">trainieren</a>. Und: Die Unternehmen, die ein agiles Mindset pflegen, sind offener für Veränderungen. </p>



<p>Während meiner Gründungsphase habe ich auch hier in Deutschland viele Gründerinnen und Gründer getroffen, die ihr Wissen bereitwillig und gern teilen. Denn allen ist klar: Sie sitzen alle im selben Boot, brauchen gegenseitige Unterstützung und können nur gemeinsam besser werden, wenn sie ihr Wissen teilen. Solche Erfahrungen machen mich sehr zuversichtlich.</p>



<p>Was genau spricht dagegen, es in Unternehmen genauso zu machen? Warum ist die Angst so groß, Wissen zu teilen? Siten in einem Unternehmen nicht erst recht alle in einem Boot?</p>
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